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Holzstempel mit 50 mm Abdruckhöhe – die typische Größe für Eingangsstempel mit mehreren Bearbeitungsfeldern. Rund zwölf Zeilen oder sechs bis sieben Ausfüllfelder finden Platz. Die Breite reicht von 10 bis 130 mm; der Griff besteht aus lackiertem Buchenholz, die Gummiplatte ist passgenau geschnitten, das Kissen kommt separat dazu.
Ein Eingangsstempel begleitet einen Beleg durch das Haus. Er hält fest, wann etwas ankam, wer es geprüft hat, welche Kostenstelle betroffen ist und wann die Zahlung freigegeben wurde. Für diesen Laufweg ist eine Abdruckhöhe von 50 Millimetern das gängige Maß.
Zwölf Zeilen, sinnvoll aufgeteilt
Rechnerisch stehen rund zwölf Zeilen zur Verfügung. Als Formularstempel werden daraus sechs bis sieben Felder, denn jede handschriftliche Eintragung braucht die doppelte Zeilenhöhe. Ein schmaler Kopfbereich mit dem Wort Eingang und dem Firmennamen kommt meist noch dazu.
Felder, die sich bewährt haben
Üblich sind Eingangsdatum, Zeichen des Empfängers, sachlich geprüft, rechnerisch geprüft, Kostenstelle oder Konto sowie ein Feld für die Zahlungsfreigabe. Wenn mehrere Personen nacheinander abzeichnen, hilft eine senkrechte Trennung in zwei Spalten statt vieler schmaler Zeilen.
Platz zum Schreiben lassen
Der häufigste Fehler ist ein zu dichtes Raster. Rechnen Sie pro Eintragungsfeld mindestens 8 mm Höhe, bei Unterschriftenfeldern eher 10 mm. Lieber ein Feld weniger als ein Abdruck, in den niemand hineinschreiben kann.
Format und Ausführung
Bei Breiten ab etwa 100 mm entsteht statt eines Griffstempels ein Wiegestempel. Die Gummiplatte wird konturgenau zugeschnitten und auf lackiertem Buchenholz montiert.
Abstimmung im Haus
Bevor ein Eingangsstempel in Auftrag geht, lohnt sich eine Runde mit den Abteilungen, die ihn später ausfüllen. Oft fällt dabei ein Feld weg und ein anderes kommt hinzu – nachträgliche Änderungen bedeuten eine neue Platte.
Sechs bis sieben, wenn jedes Feld beschriftet ist und eine Schreiblinie bekommt. Kommt ein Kopfbereich mit Firmenname hinzu, bleiben fünf bis sechs. Planen Sie pro Feld mindestens 8 mm, für Unterschriften eher 10 mm Höhe ein. Bleibt Platz übrig, ist das kein Nachteil – ein luftiger Abdruck lässt sich schneller ausfüllen.
Bei mehreren Unterschriften ja. Zwei Spalten mit je drei Feldern nutzen die Fläche besser als sechs durchgehende Zeilen und geben jedem Zeichnenden mehr Breite. Voraussetzung ist eine Abdruckbreite ab etwa 70 mm, sonst werden die Spalten zu schmal. Geben Sie beiden Spalten dieselbe Feldhöhe, dann wirkt der Abdruck ruhig und übersichtlich.
Nein, ein Holzstempel hat keine verstellbaren Datumsbänder – der Abdruck ist fest graviert. Üblich ist daher ein beschriftetes Feld mit Linie zum handschriftlichen Eintragen. Wer ein wechselndes Datum mitdrucken möchte, kombiniert den Stempel mit einem separaten Datumsstempel. Viele lassen deshalb neben dem Eingangsfeld bewusst Platz für einen zweiten, kleineren Abdruck.